Shrek-Drinks für die Sumpfparty: ein Cocktail für jede Figur

Shrek-Drinks für die Sumpfparty: ein Cocktail für jede Figur

Shrek-Drinks für eine Party unter Erwachsenen: grüne Sumpf-Cocktails, je ein Drink für Esel, Fiona, Drachin und Lebkuchenmann, dazu eine Sumpfbowle ohne Alkohol.

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Was schenkt man auf einer Shrek-Party aus, wenn die Hälfte der Gäste mit grün geschminktem Gesicht auftaucht? Unsere Antwort ist über ein paar Kostümabende im Oktober entstanden: eine Karte mit einem Drink pro Figur, und jeder ist ein bisschen alberner als der davor. Der erste Film kam 2001 ins Kino, ist also dieses Jahr 25 geworden. Viele, die sich heute als Oger verkleiden, sind damit aufgewachsen und längst aus dem Alter raus, in dem man am Kindertisch sitzt.

Bei einer Themenkarte zählt erst die Farbe, dann der Name. Die meisten Drinks hier sind grün, ein paar sumpfbraun, und einer perlt blass vor sich hin, für die Adligen am Tischende. Alle Rezepte stammen aus unserer Datenbank, du kannst die Mengen also beim Einschenken auf dem Handy nachsehen.

Der Sumpf

Los geht es mit dem Drink, der den Namen trägt. Unser Shrek ist ein knallgrüner Shot aus je einer halben Unze (15 ml) Wodka, Melonenlikör, Pfirsichlikör und Malibu, dazu je eine Viertelunze (8 ml) Ananassaft und Sprite. Das Ogergrün kommt vom Melonenlikör, Ananas und Kokos sorgen dafür, dass er eher nach Strand schmeckt als nach Moor. Wir mischen die dreifache Menge in einem kleinen Krug und schenken kurze Gläser ein, sobald die ersten Gäste in der Tür stehen.

Für den ganzen Abend taugt Georgia Swamp Water: zwölf Unzen (360 ml) Zitronenlimonade mit zwei Unzen (60 ml) Georgia Moon, einem Maiswhiskey aus den USA. Den gibt es im Einmachglas zu kaufen, und den Drink auch darin zu servieren ist schon der halbe Witz. Unter der Terrassenlampe sieht das aus wie Teichwasser und schmeckt nach kalter, leicht rauer Limonade.

Green Swamps setzt eher auf Farbenlehre. Blue Curaçao in fünf Unzen (150 ml) Ananassaft ergibt ein trübes Meergrün, zwei Unzen (60 ml) weißer Rum und ein paar Teelöffel Kirschsaft kommen dazu. Schmeckt wie Tropenpunsch, der sich verlaufen hat und gar nicht mehr nach Hause will.

Swamp Thing kommt gleich im Krug: Gin, Sunny D (ein amerikanischer Orangensaftdrink, süßer Multivitaminsaft tut es auch) und Hpnotiq, von jedem vier Unzen (120 ml). Macht 360 ml und ordentlich Alkohol, bei uns reicht das für drei oder vier Gläser.

Shrek und Fiona

Der Ehrengast bekommt etwas Erwachseneres, den Incredible Shrek mit einer Unze (30 ml) Cognac, anderthalb Unzen (45 ml) Hpnotiq und drei Unzen (90 ml) Grapefruitlimonade. Blauer Likör und helle Limo treffen sich bei einem minzigen Grün, der Cognac legt unter all das Obst etwas Wärme.

Zum Nachtisch gibt es den Ogre Drink, im Grunde ein Eisbecher, der aus dem Ruder läuft. Drei Unzen (90 ml) Malibu und vier Unzen (120 ml) Cola über zwei Kugeln Vanilleeis gießen. Das schäumt über den Rand und passt damit bestens zur Figur.

Fiona bekommt The Fiona: eine Unze (30 ml) Malibu Banana und eine Drittelunze (10 ml) Blue Curaçao, aufgefüllt mit Five Alive, einem Zitrusfruchtsaft aus den USA. Zitrus und blauer Likör landen bei einem sanften Grün, so passen Prinzessin und Oger wenigstens farblich zusammen.

Esel, Drachin und der Gestiefelte Kater

Der Esel redet ohne Punkt und Komma und liebt Süßes, also bekommt er den Island Donkey: je eine Unze (30 ml) Kokosrum und Godiva-Schokoladenlikör mit einem Schuss Goldschläger. Schmeckt wie ein Kokosriegel mit Zimtschärfe, und im Kerzenlicht blitzen die Goldflocken.

Die Drachin speit Feuer, an ihrer Station gibt es deshalb Shots. Red Dragon’s Breath besteht aus je einem Shot Whiskey und Hot Damn, einem amerikanischen Zimtlikör, und brennt genau wie versprochen. Wer lieber ohne Feuer auskommt, nimmt den Green Dragon Cocktail: vier Unzen (120 ml) Champagner mit einer Unze (30 ml) Midori. Den gibt es bei uns in Sektschalen, drüben in der Weit-Weit-Weg-Ecke, wo die Papierkronen liegen.

Am wenigsten Arbeit macht der Gestiefelte Kater. Eine Katze will ihr Schälchen Sahne, also gibt es einen White Russian: Wodka, Kahlua und Sahne im kurzen Glas. Für ihn kommt oben noch ein Extraschluck Sahne drauf.

Der Lebkuchenmann und die gute Fee

Der Gingerbread Man ist ein Shot aus Butterscotch-Likör, Goldschläger und Baileys und schmeckt wie ein in Sahne getunkter Keks. Länger hält Lynna’s Gingerbread Man: anderthalb Unzen (45 ml) Vanillewodka mit vier Unzen (120 ml) jamaikanischem Ginger Beer. Leicht scharf und an einem kühlen Abend schnell leer.

Die gute Fee betreibt ein Zaubertrankgeschäft, ihr Drink sollte also aussehen wie aus dem Labor. Für die Fruity Fairy brauchst du je eine halbe Unze (15 ml) Melonenlikör, Grenadine und Pfirsichlikör. Gieß die Grenadine zuerst ein, dann bleibt sie als rote Schicht unter dem Grün. Am schönsten sieht das in kleinen Glasampullen aus, wenn wir welche auftreiben.

Für Kinder und Fahrer

Eine Sumpfbowle ohne Alkohol ist schnell gemacht und immer als Erstes leer. Wir füllen eine Bowleschüssel zu etwa gleichen Teilen mit Sprite und Ananassaft. Obendrauf kommen Kugeln Limettensorbet, dann schäumt alles und wird trüb hellgrün. Ein paar Gummiwürmer über dem Rand, fertig ist der Sumpf.

Ein paar Tipps für Gastgeber

Die Sumpf-Drinks früh ansetzen, die Shots für später aufheben, wenn die Kostüme schon etwas lockerer sitzen. Lieber eine große Schüssel? Unsere Rezepte für Halloween-Punsch lassen sich leicht hochrechnen und bekommen mit Melonenlikör einen Grünstich. Grüner Wackelpudding liegt ebenfalls nahe, am besten Waldmeister, und unser Ratgeber zu Wackelpudding-Shots erklärt die Mengenverhältnisse, damit alles fest wird. Bleibt ein Sammelsurium angebrochener Liköre übrig? Gib sie in unsere Zutatensuche ein und schau, für welche grünen Drinks die Flaschen schon reichen.

Jeder Drink bekommt bei uns ein kleines Kärtchen am Glas: der Name der Figur groß, die Zutaten klein darunter. Die Zutaten lesen die Gäste aufmerksamer, als man denkt, spätestens wenn jemand fragt, was eigentlich im Swamp Thing drin ist.


Zuletzt bearbeitet am 01.11.2026